Die Vorgehensweise2018-09-20T11:50:58+00:00

Der Digitalisierungskompass 2018

Der Digitalisierungskompass 2018

Die Vorgehensweise

Wie der Digitalisierungskompass erhoben wird

iStock/SARINYAPINNGAM

Die Vorgehensweise

Wie der Digitalisierungskompass erhoben wird

iStock/SARINYAPINNGAM

12 Kriterien und knapp 10.000 Datenpunkte: Das sind die Forschungs-Eckdaten zum Digitalisierungskompass 2018.

Zu Beginn der Arbeit an der Studie stand die Frage: Wie lässt sich noch umfassender als im Digitalisierungskompass 2016 messen, wie weit die Digitalisierung in den einzelnen Regionen Deutschlands ist?

Um die Frage zu beantworten, haben die Regionalexperten zunächst nach Maßstäben für Digitalisierung gesucht. Die Voraussetzung: Die Kriterien müssen für alle 401 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands vorliegen.

Dabei sind drei Kategorien mit insgesamt 12 Kriterien („Indikatoren“ genannt) von Relevanz:

  • Arbeitsmarkt digitaler Berufe: In dieser Kategorie wird der Anteil „digitaler Impulsgeber“ am Arbeitsmarkt erhoben – also der Berufsgruppen, die Digitalisierung in der Wirtschaft vorantreiben und umsetzen (z.B. Informatiker, Produkt-Designer oder Ingenieure der Automatisierungstechnik). Kriterien sind etwa der Anteil der IT-Auszubildenden an allen Auszubildenden oder die Anzahl der Stellenanzeigen für „digitale Impulsgeber“.
  • Breitbandversorgung – genannt „IKT-Infrastruktur“ (kurz für Informations- und Kommunikationstechnik-Infrastruktur): Diese Kategorie misst die Verfügbarkeit der Breitband-Internetzugänge mit einer Leistung von mindestens 50 Mbit pro Sekunde in privaten Haushalten und in Unternehmen.
  • Informations- und Kommunikationstechnik-Branche (kurz: IKT-Branche): In dieser Kategorie wird ermittelt, welche Bedeutung die IKT-Branche für die Region hat, also ob sie den Standort prägt und ob sogar zu beobachten ist, dass Unternehmen und Organisation der Branche Cluster bilden. Kriterien sind etwa die Anzahl digitaler Patente pro sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem und die Anzahl der Unternehmensgründungen in der IKT-Branche.

Abbildung 1: Die 12 Indikatoren und deren Gewichtung im Überblick

Gesamtindex Digitalisierungskompass 2018

Alle 12 Kriterien gemeinsam bilden den “Gesamtindex Digitalisierungskompass”. Sie fließen aber nicht alle zu gleichen Teilen ein, da die drei Kategorien nicht gleich gewichtet werden.

Gewichtung der drei Kategorien

So gehen „Arbeitsmarkt digitaler Berufe“ und „IKT-Branche“ zu jeweils 40 Prozent in den Gesamtindex ein, „Breitbandversorgung (IKT-Infrastruktur)“ zu 20 Prozent.

Der Grund dafür: Die Breitbandversorgung stellt eine notwendige Bedingung für die Nutzung digitaler Technologien dar. Daher werden die Breitband-Kriterien in das Ranking integriert. Allerdings kommt es letztendlich auf die Nutzung der vorhandenen Bandbreiten an. Eine gut ausgebaute Infrastruktur allein bedeutet nicht, dass eine Region in der Lage ist, diese auch zu nutzen. In der Untersuchung werden „Arbeitsmarkt digitaler Berufe“ und „IKT-Branche“ höher gewichtet, da diese Kategorien die Anwendung der digitalen Technologien messen.

Woher stammen die Daten?

Die Daten stammen unter anderem aus dem Jobmarkt- und Stellendatenscreening der index Gruppe, aus Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, vom Mannheimer Unternehmenspanel des ZEW, vom Europäischen Patentamt und aus dem Breitbandatlas des TÜV Rheinland.

Die Indikatoren

Alle Indikatoren werden flächendeckend auf der Kreisebene abgebildet. Die meisten Indikatoren messen relative Werte, sodass alle Standorte die gleichen Chancen haben und große Standorte durch Einbeziehung absoluter Daten (zum Beispiel die Anzahl der Beschäftigten) nicht grundsätzlich bevorzugt werden. Allerdings werden bei zwei Arbeitsmarktindikatoren auch absolute Daten miteinbezogen, um die Bedeutung eines Standortes zu würdigen. Ein Beispiel hierfür stellt die IT-Branche dar. Um dies am Beispiel Berlin zu verdeutlichen: Es zieht viele IT-Beschäftigte in die Hauptstadt, da die dortige IT-Community (absolute Größe) viele Vorteile und Synergieeffekte bietet. Deutschlandweit arbeiten die meisten IT-Beschäftigten in Berlin. Im Verhältnis zu allen Beschäftigten in der Stadt relativiert sich diese Größe der IT-Branche wieder.

Auch innerhalb der Kategorien werden nicht alle Indikatoren gleich gewichtet. So wird beispielsweise die Entwicklung der IT-Beschäftigten geringer gewichtet (siehe Abbildung 1). Grund dafür ist vor allem der verzerrende Effekt „der kleinen Zahl“ bei Wachstumseffekten. Ein Kreis, der die IT-Beschäftigtenanzahl von 100 auf 200 erhöht, kann ein Wachstum von 100 Prozent vorweisen. In einem Kreis, der von 1.000 auf 1.100 und damit ebenfalls um 100 Beschäftigte wächst, beträgt die Steigerung aber nur 10 Prozent.

Die Indikatoren im Einzelnen

Definition und Erläuterung
Anteil ausgewählter Berufsgruppen – sogenannter digitaler Impulsgeber – an allen Beschäftigten. Der Gruppe der digitalen Impulsgeber werden 89 Berufsgruppen angerechnet, die durch ihre berufliche Qualifikation Digitalisierung in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen vorantreiben und umsetzen.

Integrierte Berufsgruppen umfassen beispielsweise Informatiker, Produkt-Designer, Gestalter für visuelles Marketing oder Ingenieure der Automatisierungstechnik. Der Großteil der Berufsgruppen – 90 Prozent – sind IKT-Berufe nach der Definition des Statistischen Bundesamtes. Weitere knapp 10 Prozent umfassen weniger eindeutig zuordenbare Berufsgruppen wie Unternehmensberatung, Unternehmensorganisation und -strategie sowie Werbung und Marketing.

Zeitpunkt/Zeitraum
Juni 2016

Quelle
Klassifikation der Berufe 2010 von der Bundesagentur für Arbeit

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu einem Drittel in die Kategorie „Arbeitsmarkt digitaler Berufe“ ein.

Definition und Erläuterung
Anzahl an Auszubildenden nach der Berufshauptgruppe 43 (Informatik- und andere IKT-Berufe) der Klassifikation der Berufe 2010 von der Bundesagentur für Arbeit.

Dieser Indikator gibt Hinweise auf die zukünftige Versorgung mit Fachkräften in digitalisierungsnahen Berufen. In der Regel bleibt ein großer Teil der Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb und somit am Ausbildungsort. Somit stellen die IT-Auszubildenden potentielle digitale Impulsgeber dar.

Zeitpunkt/Zeitraum
Juni 2016

Quelle
Klassifikation der Berufe 2010 von der Bundesagentur für Arbeit

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu einem Drittel in die Kategorie „Arbeitsmarkt digitaler Berufe“ ein.

Definition und Erläuterung
Der Indikator misst die absolute Anzahl an Stellenanzeigen mit Suchbegriffen im Bereich digitaler Impulsgeber.

Stellenanzeigen im Bereich digitaler Impulsgeber umfassen Inserate mit Suchbegriffen im Bereich IT, Forschung und Entwicklung, High-Tech, naturwissenschaftliche Berufe, Ingenieure, Marketing, PR, Werbung, Design und Multimedia.

Zeitpunkt/Zeitraum
Juli 2016 bis Juli 2017

Quelle
index Gruppe

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu 50 Prozent in die Rubrik „Stellenanzeigen“ ein. Die Rubrik fließt wiederum zu einem Drittel in die Kategorie „Arbeitsmarkt digitaler Berufe“ ein. Siehe auch Abbildung 1.

Definition und Erläuterung
Der Indikator misst den Anteil an Stellenanzeigen mit Suchbegriffen im Bereich digitaler Impulsgeber in Relation zu den gesamten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SVB) integriert.

Stellenanzeigen im Bereich digitaler Impulsgeber umfassen Inserate mit Suchbegriffen im Bereich IT, Forschung und Entwicklung, High-Tech, naturwissenschaftliche Berufe, Ingenieure, Marketing, PR, Werbung, Design und Multimedia.

Zeitpunkt/Zeitraum
Juli 2016 bis Juli 2017

Quelle
index Gruppe

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu 50 Prozent in die Rubrik „Stellenanzeigen“ ein. Die Rubrik fließt wiederum zu einem Drittel in die Kategorie „Arbeitsmarkt digitaler Berufe“ ein. Siehe auch Abbildung 1.

Definition und Erläuterung
Es werden die jahresdurchschnittlichen Gründungsintensitäten im IKT-Sektor abgebildet. Das heißt, die absolute Zahl der Unternehmensgründungen je 10.000 Erwerbsfähige.

IKT-Gründungen umfassen die Bereiche IKT-Software, -Hardware und -Beratung sowie IKT-Handel und -Vermietung. IKT-Gründungen geben Auskunft über die Innovationsfähigkeit einer Region im Bereich digitaler Technologien.

Zeitpunkt/Zeitraum
2013 bis 2016

Quelle
Mannheimer Unternehmenspanel (ZEW). Erwerbsfähigenbasis beruht auf Angaben der Datenbank “GENESIS-Online”.

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu einem Drittel in die Kategorie „IKT-Branche“ ein.

Definition und Erläuterung
Der Indikator „IT-Beschäftigte“ summiert die Anzahl der Beschäftigten der folgenden Wirtschaftszweige (WZ):

  • Herstellung von elektronischen Bauelementen und Leiterplatten (WZ 26.1)
  • Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten (WZ 26.2)
  • Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik (WZ 26.3)
  • Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik (WZ 26.4)
  • Verlegen von Software (WZ 58.2)
  • Telekommunikation (WZ 61)
  • Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie (WZ 62)
  • Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten, Webportale (WZ 63.1)
  • Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten (WZ 95.1)

Zeitpunkt/Zeitraum
Juni 2016

Quelle
Klassifikation der Wirtschaftszweige 2008 von der Bundesagentur für Arbeit

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu 40 Prozent in die Rubrik „IT-Beschäftigte“ ein. Die Rubrik fließt wiederum zu einem Drittel in die Kategorie „IKT-Branche“ ein. Siehe auch Abbildung 1.

Definition und Erläuterung
Der Indikator misst die Entwicklung der Beschäftigten in der IT-Branche von Juni 2015 bis Dezember 2016 in Prozent.
Zur IKT-Branche werden die folgenden Wirtschaftszweige gezählt:

  • Herstellung von elektronischen Bauelementen und Leiterplatten (WZ 26.1)
  • Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten (WZ 26.2)
  • Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik (WZ 26.3)
  • Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik (WZ 26.4)
  • Verlegen von Software (WZ 58.2)
  • Telekommunikation (WZ 61)
  • Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie (WZ 62)
  • Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten; Webportale (WZ 63.1)
  • Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten (WZ 95.1)

Zeitpunkt/Zeitraum
Juni 2015 bis Dezember 2016

Quelle
Klassifikation der Wirtschaftszweige 2008 von der Bundesagentur für Arbeit

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu 20 Prozent in die Rubrik „IT-Beschäftigte“ ein. Die Rubrik fließt wiederum zu einem Drittel in die Kategorie „IKT-Branche“ ein. Siehe auch Abbildung 1.

Definition und Erläuterung
Der Lokalisationsquotient (Standortquotient) misst als relatives Maß die räumliche Konzentration einer Branche in einem Kreis bzw. einer kreisfreien Stadt im Vergleich zur Konzentration in Deutschland. Ein Beispiel: In der Stadt Hamburg machen die IT-Beschäftigten 4,8 Prozent aller Beschäftigten aus. Deutschlandweit beträgt der Anteil 3,1 Prozent. Aus der Relation der beiden Anteile ergibt sich ein Lokalisationsquotient von 1,5 in Hamburg. Anhand dieser Zahl wird somit der überproportional hohe Anteil an IT-Beschäftigten in Hamburg ausgedrückt. Bei einem Lokalisationsquotient von 1,0 weisen sowohl der jeweilige Kreis als auch Deutschland den gleichen Anteil an IT-Beschäftigten auf. Bei einem Lokalisationsquotienten unter 1,0 weist der jeweilige Kreis einen geringeren Anteil an IT-Beschäftigten im Vergleich zu Deutschland auf.

Zur Definition der IT-Beschäftigten siehe auch die Erläuterungen zu den Indikatoren „Anzahl der IT-Beschäftigten“ und „Entwicklung der IT-Beschäftigten“.

Zeitpunkt/Zeitraum
Juni 2016

Quelle
Klassifikation der Wirtschaftszweige 2008 von der Bundesagentur für Arbeit

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu 40 Prozent in die Rubrik „IT-Beschäftigte“ ein. Die Rubrik fließt wiederum zu einem Drittel in die Kategorie „IKT-Branche“ ein. Siehe auch Abbildung 1.

Definition und Erläuterung
Der Indikator beschreibt den Anteil digitaler Patente an allen Patenten in einem Kreis bzw. einer kreisfreien Stadt. Da Patente in der Regel erst zeitversetzt in der Statistik erscheinen, werden die Patente über fünf Jahre aufsummiert.

Es wird die Anzahl der Patente gezählt, auf die die folgenden Bedingungen zutreffen:

  1. Angemeldet beim europäischen Patentamt.
  2. Erfinder wohnt in einer deutschen Stadt oder in einem deutschen Landkreis (Beispiele: Ein Patent hat zwei Erfinder, einer wohnt in Stadt A, einer in Stadt B –> Stadt A = 1, Stadt B = 1; Ein Patent hat zwei Erfinder, beide wohnen in Stadt A –> Stadt A = 2).

Digitale Patente umfassen Technologien/Patente entsprechend der IPC (Internationale Patentklassifikation):

  1. Computertechnologie (wie Digitalrechner oder Bilddatenerzeugung).
  2. IT-Methoden für Managementaufgaben (Datenverarbeitungssysteme oder -verfahren).
  3. Halbleiter (Halbleiterbauelemente oder elektrische Festkörperbauelemente).
  4. Digitale Kommunikation (Übertragung digitaler Information oder drahtloser Kommunikationsnetze). Audio-visuelle Technologien (wie Anordnungen oder Schaltungen zur Steuerung oder Regelung von Anzeigevorrichtungen).

Zeitpunkt/Zeitraum
2012 bis 2016

Quelle
EPO European Patent Organisation (Datenbank „PATSTAT“)

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu 50 Prozent in die Rubrik „Digitale Patente“ ein. Die Rubrik fließt wiederum zu einem Drittel in die Kategorie „IKT-Branche“ ein. Siehe auch Abbildung 1.

Definition und Erläuterung
Der Indikator umfasst die digitalen Patente (2012-2016) in Relation zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (am Wohnort im Juni 2016).

Grundlage bilden Patente, auf die die folgenden Bedingungen zutreffen:

  1. Angemeldet beim europäischen Patentamt.
  2. Erfinder wohnt in einer deutschen Stadt oder in einem deutschen Landkreis (Beispiele: Ein Patent hat zwei Erfinder, einer wohnt in Stadt A, einer in Stadt B –> Stadt A = 1, Stadt B = 1; Ein Patent hat zwei Erfinder, beide wohnen in Stadt A –> Stadt A = 2).

Digitale Patente umfassen Technologien/Patente entsprechend der IPC (Internationale Patentklassifikation):

  1. Computertechnologie (wie Digitalrechner oder Bilddatenerzeugung).
  2. IT-Methoden für Managementaufgaben (Datenverarbeitungssysteme oder -verfahren).
  3. Halbleiter (Halbleiterbauelemente oder elektrische Festkörperbauelemente).
  4. Digitale Kommunikation (Übertragung digitaler Information oder drahtloser Kommunikationsnetze). Audio-visuelle Technologien (wie Anordnungen oder Schaltungen zur Steuerung oder Regelung von Anzeigevorrichtungen).

Zeitpunkt/Zeitraum
Patente: 2012 bis 2016, SVB: Juni 2016

Quelle
EPO European Patent Organisation (Datenbank „PATSTAT“)

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu 50 Prozent in die Rubrik „Digitale Patente“ ein. Die Rubrik fließt wiederum zu einem Drittel in die Kategorie „IKT-Branche“ ein. Siehe auch Abbildung 1.

Anmerkung: Der Breitbandatlas und die Darstellung der lokalen Breitbandversorgungssituation basieren auf freiwilligen Angaben der Breitbandunternehmen. Diese Angaben werden in Stichproben überprüft und jeweils zeitversetzt in weiteren Aktualisierungen in den Breitbandatlas eingepflegt.

Die städtischen Kreise haben i.d.R. Vorteile bei der Breitbandversorgung. Ländliche Kreise haben aufgrund der weit gestreuten Besiedelung häufig Nachteile, wenn es um den flächendeckenden Anschluss an das Breitbandnetz geht. Das heißt, regionale Zentren in ländlichen Kreisen sind unter Umständen sehr gut mit Breitband versorgt. In diesen Zentren findet i.d.R. auch das Gros der Wertschöpfung in der Region statt. Allerdings wird der Anteil an Haushalten bzw. Unternehmen mit einer Breitbandversorgung größer gleich 50 Mbit/s durch Siedlungen ohne jeglichen Anschluss stark verringert.

Allgemein gilt: Die beiden Indikatoren lassen keine Aussagen zur Anwendung der Bandbreiten zu. Die Breitbandversorgung stellt eine notwendige Bedingung für die Nutzung digitaler Technologien dar.

Definition und Erläuterung
Der Indikator beschreibt den Anteil privater Haushalte mit einer Breitbandversorgung von ≥50Mbit/s (alle Technologien) an allen Haushalten in Prozent.

Die Breitbandverfügbarkeit umfasst leitungsgebundene und drahtlose Technologien. Alle Angaben beziehen sich auf die Downloadgeschwindigkeit.

Zeitpunkt/Zeitraum
Ende 2017

Quelle
TÜV Rheinland Consulting GmbH (Breitbandatlas des Bundes)

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu 50 Prozent in die Kategorie „Breitbandversorgung (IKT-Infrstruktur)“ ein.

Definition und Erläuterung
Der Anteil der Firmen mit einer Breitbandversorgung von ≥50Mbit/s (alle Technologien) an allen Firmen in Prozent. Breitbandversorgung ist in diesem Zusammenhang als „Verfügbarkeit des Anschlusses“ definiert. Die Breitbandverfügbarkeit umfasst leitungsgebundene und drahtlose Technologien. Alle Angaben beziehen sich immer auf die Downloadgeschwindigkeit.

Zeitpunkt/Zeitraum
Ende 2017

Quelle
TÜV Rheinland Consulting GmbH (Breitbandatlas des Bundes) 

Gewichtung
Dieser Indikator geht zu 50 Prozent in die Kategorie „Breitbandversorgung (IKT-Infrstruktur)“ ein.

Sie möchten weitere Informationen zum Digitalisierungskompass und den Auswertungsangeboten?

Nehmen Sie einfach Kontakt auf. Wir sind gerne für Sie da.

Kontakt